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News zu den Beschaffungsmärkten im Beschaffungsmarkt-Fahrzeuge

 

 

Bratislava will weitere 85 neue Busse beschaffen


Der ÖPNV-Betrieb DPB der slowakischen Hauptstadt Bratislava hat die Lieferung von 85 neuen Bussen ausgeschrieben.

Die erste Ausschreibung betrifft die Lieferung von 81 Gelenkbussen mit drei Achsen und einer Länge von bis zu 18,8 Metern. Die Busse müssen Platz für mindestens 130 Fahrgäste bieten. Der Kostenvoranschlag liegt bei insgesamt 26,805 Mio. EUR netto. Die Bestellung setzt sich aus drei Losen zusammen, wobei Los 1 70 Busse umfasst, Los 2 zehn Busse mit mehr Platz für die Gepäckbeförderung und Los 3 einen Bus, der als Fahrschulfahrzeug vorgesehen ist.

Im Rahmen des zweiten und deutlich kleineren Auftrags will DPB vier 8 Meter lange Midibusse für mindestens 22 Fahrgäste erwerben. Der Kostenvoranschlag geht hier von einem Nettopreis von rund 915.000 EUR aus. Die Angebotsfrist in beiden Ausschreibungen endet am 19. September.

Quelle: nov-ost.info  19.8.2019


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Solaris ist Europas größter Elektrobus Hersteller


Durch drei Großbestellungen aus Berlin, Warschau und Mailand ging Solaris nach eigener Darstellung in Führung, was die gewonnenen Aufträge über elektrisch angetriebene Busse in Europa anbelangt. Insgesamt bis zu 470 Fahrzeuge werden in diese drei Metropolen geliefert. Rund 25 Prozent aller Elektrobusbestellungen, die 2019 von europäischen Verkehrsunternehmen ausgeschrieben wurden, hat der polnische Busbauer bekommen. Die europäische Flotte zählt derzeit circa 3500 Elektrobusse. Vor fünf Jahren waren es gerade mal 240

Quelle: NaNa Ticker 16.8.2019


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Bukarest kauft Mercedes-Busse


Die Bukarester Behörden haben den deutschen Hersteller Mercedes Benz zum Sieger in einem Verfahren zur Beschaffung von 130 neuen Hybridbussen erklärt.

Wie Oberbürgermeisterin Gabriela Firea bekannt gab, hat der Auftrag einen Wert von 195 Mio. RON (41,2 Mio. EUR). Die ersten Busse sollen im Frühjahr 2020 in der rumänischen Hauptstadt eintreffen, die letzten im Januar 2021.

"Zusammen mit den im vergangenen Jahr erworbenen 400 Euro-6-Dieselbussen leisten wir einen weiteren Beitrag zur Erneuerung unserer Flotte und zur Umweltfreundlichkeit unseres ÖPNV. Es sind dann zusammen 530 ultramoderne Busse, die den Bukarestern komfortabelste Transportmöglichkeiten bieten", sagte Firea.

Geliefert werden klimatisierte Busse des Typs Mercedes – Benz Citaro Hybrid mit 27 Sitzplätzen und Kapazitäten für insgesamt 100 Fahrgäste. Aktuell plant Bukarest auch die Anschaffung neuer Straßenbahnen und Oberleitungsbusse.

Quelle: nov-ost.info  12.8.2019


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Solaris liefert Elektrobusse nach Venedig


Der polnische Bushersteller Solaris Bus & Coach hat einen Auftrag zur Lieferung von 30 Elektrobussen des Typs Urbino 12 electric aus Venedig erhalten.

Mit dem Auftrag von ACTV SPA Venezia stockt Solaris ihr Auftragsvolumen in Italien weiter auf, nachdem sie erst vor einem Monat einen Rahmenvertrag für bis zu 250 Elektrobusse mit ATM Milano unterzeichnet hatte. Die Busse für Venedig werden auf den Inseln Lido und Pellestrina zum Einsatz kommen und die dortige Dieselbusflotte vollständig ersetzen. Bestandteil der Lieferung sind neun Schnellladestationen für Stromabnehmer, sechs stationäre Plugin-Ladestationen und eine mobile Plugin-Ladestation. Die Lieferung soll bis Ende 2020 abgeschlossen werden. Bislang sind in Venedig bereits 18 Solaris-Busse im Einsatz, davon 10 mit Erdgasantrieb.

Quelle: nov-ost.info  12.8.2019


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Baden-Württemberg: Mehr Busunternehmen setzen auf Elektromobilität


Busunternehmen in Baden-Württemberg setzen zunehmend auf klimafreundliche Antriebsformen. Das Land hat seit Jahresbeginn die Förderung für insgesamt 105 Elektro- und Hybridbusse bewilligt.

Busunternehmen in Baden-Württemberg setzen zunehmend auf klimafreundliche Antriebsformen. Zu diesem Ergebnis kommt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg angesichts der zahlreichen Anträge auf Förderung für Hybridbusse, die seit Anfang des Jahres im Ministerium eingegangen sind.

Über das Förderprogramm „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“ unterstützt das Land seit 2014 Unternehmen, Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts dabei, in die Elektromobilität ein- beziehungsweise umzusteigen – so auch Busunternehmen. Diese rufen das Förderprogramm besonders stark ab – seit Januar 2019 bewilligte das Ministerium insgesamt 17 Anträge über insgesamt 105 Elektro- und Hybridbusse (Stand 7. August).

Förderprogramm kommt gut an

Für den Amtschef des Verkehrsministeriums Uwe Lahl ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass sich Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr zunehmend durchsetzt: „Es freut mich sehr, dass unser Förderprogramm bei den Busunternehmen im Land so gut ankommt. Der Busverkehr muss und kann schnell klimaneutral werden und einen deutlichen Beitrag dazu leisten, unsere Städte und Gemeinden von Schadstoffen zu entlasten. Ich sehe Busunternehmen hier auch in einer Vorreiterrolle.“

Förderbescheide gingen zum Beispiel an das Ludwigsburger Unternehmen LVL Jäger GmbH, das allein für 50 Hybridbusse Zuschüsse bewilligt bekommen hat. Auch das Unternehmen Pflieger Reise- und Verkehrs GmbH aus Böblingen investiert mit acht Hybridbussen deutlich in die Umrüstung seiner Flotte. In gleicher Anzahl beantragten die Stadtwerke Tübingen Fördermittel für Hybridbusse.

Weitere Bescheide gingen unter anderem an diese Unternehmen: Omnibusverkehr Göppingen Bliederhäuser GmbH und Co. KG, Friedrich Wöhrle GmbH Oberderdingen, Omnibus Katz Freudenstadt.

Mehrkosten für Hybridbusse sinken

Dr. Lahl verwies auf eine erfreuliche Entwicklung, wonach die Mehrkosten für Hybridbusse, im Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug, weiterhin sinken. Somit würden die Busse für Unternehmen wirtschaftlich zunehmend attraktiver werden, sagte der Amtschef. Hatten die Mehrkosten für Vollhybridbusse 2012 noch 85.000 Euro betragen, so liegen sie aktuell nur noch bei 45.000 Euro. Deswegen fördert das Ministerium seit dem 1. Mai 2019 nur noch Busse mit ausschließlich elektrischem Antriebsmotor – also vollelektrische Busse, Plug-In-Hybride und Hybridbusse. Das Förderprogramm bezuschusst 50 Prozent der Mehrkosten. Sogenannte Mild-Hybridbusse, also Busse, bei denen der Diesel-Antriebsmotor nur beim Anfahren kurz elektrisch unterstützt wird, sind hingegen nicht mehr förderfähig.

Rückmeldungen aus dem Land bestätigen die Förderpolitik des Ministeriums – Unternehmen schätzen insbesondere die im Vergleich zum Förderprogramm des Bundes höhere Flexibilität des Landesprogramms.

Förderungen von Bund und Land miteinander kombinierbar

Busunternehmen in Baden-Württemberg, die einen Förderantrag für E-Busse bei einem Förderprogramm des Bundes erfolgreich gestellt haben, können zusätzlich in den Genuss einer Landesförderung kommen: Neben der eingangs genannten Förderung zur Anschaffung von Hybridbussen können Verkehrsunternehmen eine Landesförderung für Betriebs- und Unterhaltungskosten beantragen. Das Land fördert hier bis zu 10.000 Euro.

Zusätzlich winkt eine sogenannte Early-Bird-Prämie in Höhe von 5.000 Euro. Diese erhalten Antragsteller, die besonders schnell dem nächsten Programmaufruf der Bundesregierung folgen.

Zudem stellt das Verkehrsministerium einen Beratungsgutschein im Wert von 2.500 Euro zur Verfügung. Damit unterstützt es Unternehmen, die bei der Integration von E-Bussen in den laufenden Betrieb beratende Unterstützung benötigen. Bisher konnten bereits vier Unternehmen von dieser Förderung profitieren.   

Verkehrsministerium: Informationen zu den Förderkriterien für Elektro- und Hybridbusse sowie zur Antragstellung

Verkehrsministerium: Förderung Elektromobilität

Hybridbusse

Hybridfahrzeuge – so auch Hybridbusse – vereinen unterschiedliche Antriebsquellen in einem Fahrzeug: Einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Der Antrieb ist also „hybrid“. Der Verbrennungsmotor spielt seine Stärken aus, wenn Kraft, Geschwindigkeit und hohe Reichweiten gefordert sind. Er erzeugt allerdings Abgas- und Lärmemissionen und verbraucht Öl-Ressourcen. Seine Energiebilanz ist schlecht, der überwiegende Teil der erzeugten Energie wird nicht zum Antrieb des Fahrzeugs genutzt, sondern verpufft ungenutzt als Wärme. Der Elektromotor fährt abgasfrei und nahezu lautlos, verfügt allerdings über eine geringere Reichweite. Die Hybridtechnologie verknüpft die zwei Antriebsarten: In einem Fahrzeug sind beide Motoren eingebaut, die über ein Steuergerät verbunden sind. Hinzu kommt ein Generator, der die Batterien für den Elektroantrieb im laufenden Betrieb wieder auflädt.


Quelle: Newsletter www.baden-wuerttemberg.de  9.8.2019



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Photo Ulrich Knöll
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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