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News zu den Beschaffungsmärkten im Beschaffungsmarkt-Fahrzeuge

 

 

Einige Vergabestellen haben den "Schuß nicht gehört"


Landauf landab jammern Städte und Gemeinden über zu wenige Bieter bei ihren Ausschreibungen und beklagen die z.T. horreenden Abweichungen der Angebotspreise von den kalkulierten Kosten. Die Ursachen luegen in der Tat überwiegend in der hohen Kapazitätsauslastung der Unternehmen durch die hohe Nachfrage nach Bauleistungen von privater aber besonders auch von öffentlicher Seite.
Was ich allerdings auch immer wieder bei der täglichen Recherche nach Ausschreibungen feststelle ist die Methode vor allem kleinerer Städte und Gemeinden, ihre Vergabeunterlagen nur in Papierform anzubieten und dafür auch noch  Gebühren zu verlangen. So ein aktuelles Beispiel der Gemeinde GrabenNeudorf in Baden-Württemberg, welche für Malerarbeiten von geringem Aufwand, nämlich Beschichtungsarbeiten von nur 2775 m² erwartet, daß interessierte Bieter dafür  31 € zahlen werden . Da wird die Zahl der Bieter bei der Submission am 11.4. aber sehr übersichtlich sein, denn wer zahlt heutzutage noch für den Erhalt von Leistungsverzeichnissen, wenn es diese in ca. 80 %aller Fälle kostenlos zum Download gibt und dies bei wesentlich lukrativeren Projekten und bei ohnrehin ausgelasteten Kapazitäten. Zum anderen haben diese Vergabestellen noch nicht kapiert, daß interessierte Bieter heute erst das Leistungsverzeichnis online anschauen um dann zu entscheiden, ob sie überhaupt am Wettbewerb teilnehmen. Denn erst für Leistungsverzeichnisse in Papierform zu bezahlen, um dann festzustellen, daß eine Teilnahme am Wettbewerb nicht erfolgen wird und das LV dann in den Papierkorb wandert, das war einmal in der analogen Steinzeit ! Haben denn diese Vergabestellen noch nicht davon gehört, daß zwischenzeitlich auch in Baden-Württemberg die Regeln der UVgO ( Unterschwellenvergabeverordnung) gelten, welche gebietet die Vergabeunterlagen online und kostrnlos anzubieten. Und auch wenn diese Regeln kommunalen Vergabestellen nur zur Anwendung empfohlen werden, so haben die meisten davon erkannt, daß der kostenlose Download von Vergabeunterlagen den Wettbewerb nur fördert und auch noch erheblichen Verwaltungsaufwand spart. Doch einige haben wohl den "Schuß noch nicht gehört" und wundern sich dann über ausbleibende Angebote !

26.3. 2019 Ulrich Knöll


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Bukarest kauft neue Elektrobusse


Die Behörden der rumänischen Hauptstadt Bukarest haben eine Ausschreibung zur Beschaffung von 100 Elektrobussen eingeleitet.

Den Angaben des elektronischen Ausschreibungsportals SICAP zufolge umfasst der Auftrag auch die Implementierung der benötigten Ladestationen. Der Wert des Auftrags wird mit 219,57 Mio. RON (47 Mio. EUR) netto veranschlagt. Gegenstand der Ausschreibung sind Busse mit einer Länge von 12 m, Klimaanlage und drei Türen, die Lieferung muss binnen 20 Monaten ab Vertragsunterschreibung erfolgen. Abnehmer der Busse ist das Bukarester ÖPNV-Unternehmen STB.

Die Frist für die Einreichung von Angeboten endet am 27. Mai 2019, die Voraussetzung für eine Teilnahme an dem Verfahren ist u.a. ein Jahresumsatz von jeweils mindestens 66,2 Mio. RON (13,9 Mio. EUR) im Zeitraum 2015-2017. Der gebotene Preis wird bei der Auswertung der Angebote mit 60% gewichtet.

Quelle: nov-ost.info  19.3.2019


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Neue Solaris-Elektrobusse für Berlin


Der polnische Bushersteller Solaris Bus & Coach liefert 15 Elektrobusse an die Berliner BVG.

Der Vertrag für die 18-Meter-Gelenkbusse einschließlich Ladeinfrastruktur wurde nach Angaben des Unternehmens am Dienstag (12. März) unterzeichnet und hat ein Volumen von 13,2 Mio. EUR. Die Lieferung dieser ersten Elektro-Gelenkbusse in der Flotte der BVG ist für das zweite Quartal 2020 geplant, bereits für dieses Jahr wird die Lieferung von 15 Solaris-"Stromern" mit 12 Metern Länge aus einem früheren Auftrag erwartet.

Die Solaris High Power-Batterien der neuen Busse mit 174 kWh Kapazität können an Ladestationen per Stromabnehmer oder an Ladesäulen auf den Betriebshöfen per Plugin-System geladen werden. Damit rückt die BVG von dem Induktionsladesystem ab, das bei der Pilotlieferung der ersten fünf Solaris-Elektrobusse 2015 verwendet worden war, sich aber als sehr störungsanfällig erwiesen hatte.

Die BVG ist seit dem Jahr 2000 Kundin von Solaris und hat mehr als 300 Busse des polnischen Herstellers im Einsatz.

Quelle: nov-ost.info 13.3.2019


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GSP Beograd schreibt 240 neue Solobusse aus


Das kommunale Belgrader ÖPNV-Unternehmen GSP Beograd hat die Lieferung von weiteren Solobussen ausgeschrieben.
 
Dazu wurden in dieser Woche zwei neue Bieterverfahren eröffnet, in denen die Angebotsfrist jeweils am 12. April dieses Jahres endet. In der ersten Ausschreibung geht es um den Kauf von 170 neuen Niederflur-Solobussen mit einer Länge von ca. 12 m. Die Fahrzeuge sollen über mindestens 30 Sitzplätze verfügen und mit Dieselmotoren nach der Abgasnorm Euro-6 ausgerüstet sein. Die zweite Ausschreibung betrifft den Erwerb von weiteren 70 Bussen auf Leasingbasis. Hier werden ebenfalls ca. 12 m lange Niederflur-Solobusse mit mindestens 26 Sitzplätzen gesucht.
 

Laut einer Pressemitteilung der Belgrader Stadtverwaltung stehen für die Anschaffung der neuen Busse insgesamt 45 Mio. EUR zur Verfügung. Dabei sind 35 Mio. EUR aus dem kommunalen Haushalt für den Buskauf und 10 Mio. EUR aus Eigenmitteln von GSP Beograd für das Leasing vorgesehen.

Quelle: nov-ost.info 7.3.2019


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Erste neue Solaris-Stromer fahren in Hamburg


Der polnische Bushersteller Solaris Bus & Coach hat die ersten zwei von zehn im letzten Jahr bestellten Elektrobussen an das Hamburger ÖPNV-Unternehmen Hamburger Hochbahn geliefert.

Die restlichen acht Solaris Urbino 12 electric sollen nach Angaben des Herstellers bis Jahresende folgen. Insgesamt werden dann bereit 15 Solaris-Stromer in Hamburg unterwegs sein. Die Busse sind mit 240 kWh-Traktionsbatterien ausgestattet und werden im Betriebshof an der Ladesäule per Plugin-System geladen. Ihre Reichweite beträgt 150 km.

Die ersten Solaris-Elektrobusse sind bei der Hamburger Hochbahn seit 2016 im Einsatz, die Fahrzeuge der damaligen Lieferung haben eine Batteriekapazität von nur 100 kWh

Quelle: nov-ost.info  13.2.2019


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Photo Ulrich Knöll
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Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
Erich Zeigner Allee 36
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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